Handlung

Tief im Hochwald gibt es nicht nur den malerischen Ruwer- Hunsrück-Radweg und den abwechslungsreichen Saar- Hunsrück-Steig, sondern auch einen gerissenen Serienmörder, dessen Taten das verschlafene Dorf Hellersberg erschüttern. Zwischen den Taten scheint es nur eine Verbindung zu geben: Alle Morde hängen mit der Trendsportart Geocaching zusammen. Die ermittelnde Trierer Kommissarin Vanessa Müller-Laskowski stößt auf der Suche nach dem Motiv auf solch hartnäckiges Schweigen der Dorfbewohner, dass in ihr ein schrecklicher Verdacht zu keimen beginnt . . .

Amüsant, spannend, atmosphärisch – ein packender Krimi über eine mörderische Schnitzeljagd und dunkle Geheimnisse.


Wenn Mutter und Sohn gemeinsam (literarisch) morden ....

Autorenduos gibt es viele, doch wenn Mutter und Sohn sich gemeinsam daran machen, einen Kriminalroman zu schreiben, ist das schon etwas Besonderes. Doch wie läuft eine solche familiäre Zusammenarbeit ab? Bei Familie Reinsch wird das grobe Handlungsgerüst gemeinsam konstruiert. Dann schreibt und liest Moni Reinsch vor, und die gemeinsame Feinplanung für das nächste Kapitel beginnt. Auch dank dieser wohl durchdachten Arbeitsaufteilung ist es den beiden gelungen, einen perfekt konstruierten Plot nahtlos in die stimmungsvolle Kulisse des Hochwaldes einzupassen. Unerwartete Wendungen, Spannung und inhaltlich härtere Stellen wechseln sich mit Skurrilitäten, amüsanten Einwürfen und teilweise herrlich verschrobenen Figuren ab. Insbesondere das eigenwillige Ermittlerduo aus dem Frührentner Hajo Nert, der mehr unfreiwillig in den Strudel der Ereignisse gesogen wird, und der Trierer Ermittlerin Vanessa Müller-Laskowski sorgt für viele unterhaltsame Szenen.